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Projektinhalt und -ziele PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Redaktion / rédaction - ECOLEGLOBALE   
Beitragsinhalt
Projektinhalt und -ziele
Seite 2

ImageECOLEGLOBALE verbessert einerseits Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in Tambacounda, andererseits werden ökologische, gesundheitliche und soziale Themen im Rahmen schulischer und außerschulischer Lernprozesse nicht nur mit SchülerInnen, sondern auch mit LehrerInnen, Eltern und Interessierten bearbeitet. Eigene Potenziale zu erkennen und zu nutzen, um den eigenen Weg zu finden, ist ein wesentliches Ziel der entwicklungspolitischen Arbeit des Freundeskreises Tambacounda. Ziel der Netzwerkarbeit in Tambacounda ist es, die Bildungsinstitutionen über Fortbildungen und Projekte in ihren Kompetenzen zu stärken und zu einem gleichberechtigten Austausch mit Schulen in Hannover zu ermutigen. Sie werden die Erfahrung machen, dass sie als gleichberechtigte Partner zur internationalen Verständigung etwas beitragen können.
ECOLEGLOBALE ist das „globale Klassenzimmer“ zur Vorstellung von Unterrichts- und Projektinhalten, zur Begegnung von SchülerInnen und LehrerInnen von beiden Kontinenten und zum Austausch von Lernprozessen und Lernergebnissen. ECOLEGLOBALE ist für die Schulen in Tambacounda ein erster Schritt in den gleichberechtigten Dialog mit Schulen im Norden.
Wir wollen voneinander lernen - Lernende und Lehrende und Partner im Norden und im Süden. Aus der Begegnung werden neue Erfahrungen und Erkenntnis gewonnen. Ziel ist es, Komplexität wahrnehmbar zu machen und Vielfalt (in der Welt) positiv zu besetzen. Themen von gesamtgesellschaftlichem Bezug werden neu gesehen und erfahren (Ökologie, Armut/Reichtum, Gesundheit, Kultur u.a.m.) Alle Partner erwerben Medienkompetenz, erfahren soziale Kommunikation im Mittelpunkt vielfältiger Lernprozesse, treten in den Dialog und erreichen im Dialog einen Nord-Süd und Süd-Nord-Blick. Nicht zuletzt geht es auch darum, sich zu verständigen, andere Sprachen zu lernen und andere Blickwinkel einzunehmen.

Wir sprechen SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern in Hannover und Tambacounda/Senegal und Interessierte (weltweit) an.

Hauptaktivitäten ...
... in Tambacounda

Das Solar- und Hygienezentrum in Tambacounda entwickelt in Kooperation mit den Schulen und auch mit anderen Partnern (z.B. einer Frauengruppe gegen Genitalverstümmelung) verschiedene Bildungsangebote (u.a. in den Bereichen Umwelt und Gesundheit) und führt sie auch durch. Begonnen wurde mit dem Aufbau einer technischen Infrastruktur zur direkten Kommunikation (Internetcafé) mit den Partnern in Hannover und Entwicklung von Bildungsangeboten, wie z.B. EDV-Kurse sowie handwerkliche Kurse im Bereich Schneiderei und Tischlerei.
Die Schulen werden beim Aufbau der jeweiligen Schulpartnerschaften technisch, inhaltlich und organisatorisch unterstützt.
...in Hannover
steht eine kontinuierliche und gemeinsame Arbeit der drei beteiligten Schulen zu verschiedenen Fragestellungen auf der Tagesordnung. Unterschiedliche Inhalte, wie z.B. Leben in Hannover, Leben in Tambacounda – Lebensmittel Wasser – Musik – Sprache – Natur orientieren sich an den Interessen der Kinder und Jugendlichen. Die Erweiterung der Medienkompetenz über die Arbeit im virtuellen Klassenzimmer ist auch für hannoversche SchülerInnen relevant.
... und gemeinsam
wir wollen „Globales Lernen“ mit allen Partnern gemeinsam zu entwickeln, d.h. Lerninhalte und -ergebnisse zu verschiedenen Themen (Umwelt, Gesundheit, Kultur, Menschenrechte) zusammenbringen, veröffentlichen und im gemeinsamen Prozess daraus Neues entwickeln (Inhalte modifizieren und erweitern, Methoden verändern). Im Sinne der AGENDA 21 soll es um Entwicklungsperspektiven für unsere „Eine Welt“ gehen.
Vorhandene Fachkompetenz an den Schulen soll ergänzt und erweitert werden um Kompetenzen „von außen“.

Wie arbeiten wir?
Globales Lernen ist dem Leitbild verpflichtet, die Welt ökologisch und sozial zukunftsfähig zu gestalten. Für den sprichwörtlichen „Blick über den Tellerrand“ braucht es u.a. verschiedene Medien und Methoden, die die Wechselbeziehungen von lokalen und globalen Prozessen anschaulich und erlebbar machen. Es gilt, den kritischen Blick auf die eigene Situation im Kontext globaler Prozesse zu vermitteln und entsprechende Handlungsfelder aufzuzeigen. Dies kann nur in einem Prozess geschehen, der die Lernenden beteiligt und sie selbst mitgestalten lässt. Die Kompetenzen, Ideen und Fähigkeiten der einzelnen Partner und Beteiligten von ECOLEGLOBALE sollen für die gemeinsame Arbeit genutzt werden.
„Die Schritte können ruhig klein sein, wenn die Gedanken groß sind.“
(Hartmut von Hentig)



 
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